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am 7. Juni

Grüne Erfolge in Braunau

- Nach ausdauernden Bemühungen von Gemeinderäten Manuel Parfant und Oskar Bertl zeigen sich nun die Grünen Erfolge in Braunau im Gesamtenergie Konzept. Das Ergebnis: die Auszeichnung „Energiestar 2020“ geht an die Stadt Braunau!

Am 27. Mai wurde die Stadtgemeinde Braunau in den Linzer Redoutensälen mit dem Energiestar in der Kategorie „Energiewende lokal“ ausgezeichnet. Unter dem Titel „Gemeinsam in die Energiezukunft“ wurden die bisher umgesetzten Maßnahmen des Gesamtenergiekonzepts (GEK) als eines von 80 innovativen Projekten eingereicht.

Nach der Fertigstellung des GEK im Jahr 2014 wurden Jahr für Jahr zahlreiche Projekte umgesetzt und der Energieverbrauch und CO2-Ausstoß bereits massiv gesenkt. Zum größten Projekt zählt die Erweiterung der Geothermie in die Innenstadt. Dabei wurden die Bürgerspitalkirche inkl. Bibliothek, das Rathaus, das Gugg und der Stögerstadel (ehemalige Musikschule) an die umweltfreundliche Fernwärme angeschlossen. Mit dieser Erweiterung werden jährlich ca. 740.000 kWh Heizenergie aus Öl, Gas und Strom durch Geothermie ersetzt und dadurch ca. 112 Tonnen CO2 eingespart.

Ein weiteres großartiges Projekt war die Zusammenlegung der Stadtgärtnerei und des Bauhofes. Lieferten vorher jährlich 80.000 Liter Heizöl die Wärme für die Gewächshäuser und Betriebsgebäude, werden diese nun umweltfreundlich mit Pellets und Solar beheizt. Das jüngste Projekt ist die Errichtung einer PV-Anlage am Kabinentrakt des Freizeitzentrums mit einer Leistung von 64 kWp im vergangenen Jahr. Der umweltfreundlich erzeugte Sonnenstrom wird für die Warmwasseraufbereitung der Duschen und Pumpen des Frei- und Hallenbades verwendet. Mit dem erzeugten Strom könnten ca. 16 Vierpersonenhaushalte ein Jahr lang mit Strom versorgt werden. Gleichzeitig werden ca. 32 Tonnen CO2 eingespart.

„Diese Auszeichnung bekräftigt den bereits vor 10 Jahren eingeschlagenen Weg in eine klimafitte Zukunft und motiviert für die nächsten großartigen Projekte. Zahlreiche Ideen liegen bereits in der Schublade“, freut sich GR DI Manuel Parfant bereits jetzt auf die Umsetzung.


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